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Tracy Kendall

Meine Arbeit beruht auf der Betrachtung von Innenräumen, manchmal auch meiner eigenen, und der Umwandlung einzelner Elemente in Tapete, die dann wieder in den Raum eingeführt wird. Meine Tapeten wirken vermutlich deshalb so anders, weil ich nicht versuche, Massenware zu produzieren – ich will eine starke Idee vermitteln, ohne den Raum in einem Masse zu dominieren, dass nichts anderes mehr Platz hat. Papier ist nach wie vor mein bevorzugtes Material – was wahrscheinlich mit meinem Kunststudium mit Schwerpunkt Druckwesen zu tun an. Es ist immer wieder inspirierend zu sehen, was Papier alles kann und was sich mit Papier machen lässt. Meine Tapetenmuster sind stets Ausgangspunkte und können dem Interieur des Kunden entsprechend verändert werden.

Tracy Kendall

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Tracy Kendall Tapetengalerie.

Im Detail Tracy Kendall

Philosophie

Bei Tapeten geht es im Wesentlichen darum, einen Innenraum stilistisch aufzuwerten und die Richtung, in die sich der Raum bewegen will, zu bestätigen. Das Muster sollte einfach, originell, anfassbar und unerwartet sein – aber auch die Anforderungen des Kunden berücksichtigen. Meine Tapete soll eine Reaktion hervorrufen und Wirkung haben.

Arbeitsweise

Meine erste handproduzierte Grafikreihe begann mit einem überdimensionierten Besteckset, das ich für meine eigene Küche konzipierte. Im Grunde genommen arbeite ich bis heute so, das heisst, ich gestalte für niemand anders als für mich selbst; ich hoffe, dass meine Arbeit andere dazu inspiriert, das Risiko mit Produkten einzugehen, von denen sie fasziniert sind.

Inspirationen

Neugier ist zweifellos mein Antrieb, und ich stelle mich in meiner Arbeit gerne visuellen und technischen Herausforderungen. Indem ich beispielsweise die grafischen Bilder bis zum reinsten Element verfeinere und sie so realitätsnah wie möglich präsentiere, kann ich die technischen Barrieren zwischen dem Ausgangspunkt (z.B. eine Taubenfeder am Boden) und dem endgültigen Tapetenstück minimieren.

Einflüsse

3D ist seit kurzem eindeutig mein Metier und inspiriert mich, bis an die Grenzen zu gehen und ungewöhnliche 3D-Effekte zu erzielen. Meine Flachslinie ist ein extremer Versuch mit dreidimensionaler Tapete. Mir gefällt daran, dass sie der Wand andere Eigenschaften verleiht als ein flaches Bild – wenn man mit der Hand darüber fährt, erzeugt sie angenehme Geräusche, und bei einer leichten Brise und Lichteinfall entsteht ein ständig wechselndes Schattenmuster.