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Tapetenarten ein riesiges Angebot

Papiertapeten

Papier-Tapeten bestehen aus zwei Papierschichten, von denen die obere Schicht farbig bedruckt ist. Papiertapeten benötigen eine Weichzeit (keine Wandklebetechnik möglich) und sind nicht dimensionsstabil. Sie sind nicht trocken abziehbar. Die Papiertapeten werden zuerst Bahn für Bahn eingeweicht und erst danach an die Wand tapeziert.

Prägetapeten

Die Prägetapeten werden unter hohem Druck zwischen Negativ- und Positivwalze reliefartig geprägt. Für hochwertiges Prägen werden zwei Papierbahnen aufeinander kaschiert. Diese standfeste (Duplex)-Prägung bleibt bei sachgerechter Verarbeitung an der Wand voll erhalten.

Kunststofftapeten

Das Trägermaterial (Papier, Gewebe, Vlies) wird mit einer wasserabweisenden, synthetischen Folie beschichtet. Dazu werden Materialien wie PVC oder aber auch PVC-freie Stoffe eingesetzt. Die Oberfläche kann glatt, bedruckt oder strukturiert sein. Je nach Art und Stärke der Beschichtung werden unterschiedliche Standards der Wasser-und Waschbeständigkeit erreicht.

Vliestapeten

Die Vliestapeten sind eine relativ junge Generation. Sie sind dimensionsstabil, wasserdampfdurchlässig, rissüberbrückend, haben keine Trocknungsspannungen und sind trocken abziehbar. Eine Weichzeit ist nicht erforderlich. Sowohl die Wandklebetechnik als auch ein Einkleistern der Bahnen per Hand oder mit dem Kleistergerät ist möglich. Diese Tapetenart ist relativ neu und wegen ihrer hervorragenden Verarbeitungseigenschaften sehr Beliebt. Für die Herstellung von Vliestapeten wird ein einseitig imprägniertes Vliesträgermaterial eingesetzt. Es besteht überwiegend aus Zellstoff und textilen Fasern, die mit Bindemittel gefestigt sind. Hierdurch wird eine maximale Dimensionsstabilität erreicht. Das Material zeichnet sich durch eine hohe Luft- und Wasserdampfdurchlässigkeit aus.
Schwere Vliestapeten sind meist schwer entflammbar nach DIN 4102 B1. Vliestapeten sind problemlos auch im Nassbereich einsetzbar.

Textiltapeten

Die Oberschicht dieser Tapeten besteht entweder aus Kettfäden, Geweben oder Gewirken. Als Träger dienen verschieden starke Papiere oder Vliese. Das verwendete Textilmaterial ist vielfältig: Jute, Leinen, Baumwolle, Wolle und Seide, aber auch Kunstfasern unterschiedlicher Struktur werden verarbeitet. Je nach Dichte der textilen Schicht kann der Untergrund oder die Oberfläche zusätzlich bedruckt werden.

Velourstapeten

Der samtartige, textile Charakter dieser Tapetenart macht ihren besonderen Reiz aus. Ihre Oberfläche ist ganz oder teilweise, je nach Muster, mit geschnittenen oder gemahlenen Textilfasern bedeckt. Diese Fasern werden mittels eines elektrostatischen Verfahrens auf das Trägermaterial aufgeflockt.

Naturwerkstofftapeten

Zu den Naturwerkstofftapeten zählt eine grössere Gruppe verschiedenartiger Wandbekleidungen. Aus Naturprodukten gewonnenes Material wird auf Trägerpapier aufgebracht. Verwendet werden z.B. ostasiatische Gräser, Kork in sehr dünnen Schichten, Vermiculit, Porzellanchips usw.

Metalltapeten

Auf Papier kaschierte Metallfolien, meist aus Aluminium, bilden die Oberfläche dieser Tapeten. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen wie bedrucken, ätzen, oxidieren, prägen, handkolorieren, lassen sich reizvolle Reflexe erzielen.

Bei den Metallic-Tapeten handelt es sich um metallisch bedampfte Kunststoff-Folien, die auf ein Trägermaterial kaschiert werden. Die Aluminiumauflage ist hier extrem dünn und durch die Kunststoff-Folie isoliert, sodass hier keine elektrische Leitfähigkeit auftritt.

Wandbildtapeten

Grossformatige, wandfüllende, meist bildhafte Motive - Landschaften, Stadtansichten, Architekturmotive - sind das Gemeinsame dieser dekorativen Wandbekleidungen. Das Bild entsteht durch nebeneinander tapezieren mehrerer unterschiedlicher jedoch sich ergänzender Bahnen. Das Dekor kann auf fotografischem oder drucktechnischem Wege wiedergegeben sein. Das Trägermaterial dieser Tapetenart kann Fotoleinen, Papier oder Gewebe sein.

Glasfasertapeten

Die Glasfasertapen sie sehr strapazierfähig und halten hohen mechanische Einflüssen stand. Im Groben kann man hier zwei Typen unterscheiden. Selbsthaftende Glasfasertapeten können direkt auf die Wand geklebt und danach überstrichen werden. Beim zweiten Typ muss zuerst ein Glasfaserkleber appliziert und danach können die Gewebebahnen erst angebracht werden. Die Webart der Glasfasern gibt die einzelnen Muster vor.